Anthroposophie
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Vorwort

Rudolf Steiner schreibt in seiner Schrift "Geheimwissenschaft im Umriss"
"Daher haben die Gesetze, die hier in Betracht kommen, nur für denjenigen ein Bedeutung, welcher die Wiederholung des Menschenlebens anerkennen kann." Die vorliegende Arbeit gründet auf dieser Aussage. Trotzdem, wem der Gedanke an eine Reinkarnation fremd ist, kann die vorliegende Arbeit als Modell von HTML und JAVA durchspielen.

Zur vorliegenden Arbeit wurde nötig durch die Taschenbuch-Ausgabe 1995 der Vortragsreihe von Rudolf Steiner zur "Die Apokalypse des Johannes" GA 672. In der Ausgabe von 1962 liegt eine Unstimmigkeit vor, die immer wieder zu den unglaublichsten Interpretationen und Spekulationen geführt hat. In der Ausgabe 1962 steht auf der Seite 223.

Genau wie wir jetzt die Zahl der Entwickelung 344 haben, so muss einmal in der Zukunft, in dem Zeitpunkt, wo
6 Lebensreiche oder Runden,
6 Hauptrassen und
6 Unterrassen durchgemacht sind, 
die Zahl "666" (gelesen sechs, sechs, sechs) gelten - uneigentlich gelesen, aber das ist die richtige Art und Weise der Schreibung des Apokalyptikers.

Es ist meine Auffassung, dass die Aussage 6 Lebensreichen oder Runden richtig heissen sollte 6 Formzustände oder Globen.
Ich konnte mit dieser Unstimmigkeit leben. Was sich aber die Nachlassverwaltung bei der Herausgabe des Taschenbuches von 1995 erlaubt, erregt schon meinen Widerspruch. Hier wird die Ausgabe von 1962 einfach in Klammer erganzt mit [sowie vom 7. Lebensreich 6 Formzustände]. Der Hinweis auf diese "Erklärung" geschieht am Ende der Taschenbuch-Ausgabe von 1995 Seite 262 in einem Sonderhinweis. Es wird aber nicht mitgeteilt, welche Textstellen warum verändert wurden. Die Ergänzung ist unzulässig, da durch diese Interpretation neue Unstimmigkeiten erzeugt werden. Solche Textstellen sind unter 
"Wichtige Textstellen" aufgeführt sind.

Wer in das Studium der Antroposophie einsteigt, sollte sich erst einmal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigen. Diese Schriften sind von Rudolf Steiner selbst verfasst und redigiert. Die Nachschriften der Vorträge wurden von Rudolf Steiner weder durchgesehen, noch waren sie zur Veröffentlichung vorgesehen. Wer selbst Vorträge hält, der weiss wie schnell gewisse Begriffe vom Zuhörer ungenau aufgenommen werden können. Vor allem dann, wenn ein neues Wissensgebiet vorgetragen wird, ist die Zuhörerschaft meistens nicht in der Lage, durch gezielte Fragen mögliche Missverständnisse zu vermeiden.
Wer beim Studium der Vortrags-Nachschriften auf Ungereimtheiten stösst, kann meistens die klare Anwort in den Schriften von Rudolf Steiner finden.
Im übrigen ist doch auch festzuhalten, dass Rudolf Steiner Mathematik studiert hat; somit sind seine Aussagen zum Siebener-Zahlensystem nicht alegorisch zu interpretieren, sondern als präzise Aussage eines Mathematikers aufzunehmen. Es ist sehr interessant, wie er das Siebener- (Septal) Zahlensystem einer nicht mathemathisch gebildeten Zuhörerschaft erklärt.
Ich würde die Auseinandersetzung um die Zahl 666 als unwichtig abtun, wenn nicht die Deuteleien einiger "Geisteswissenschafter" langsam einen unappetitlichen Geschmack angenommen hätte. (Wenn drei Sechser nicht genügen, dann nehmen sie eben vier.)
Ich habe festgestellt, dass eine Ungenauigkeit in den Vortragsnachschriften vorliegt. Dieser Umstand hat mich zur vorliegenden Arbeit veranlasst.
In der vorliegenden Arbeit habe ich die Information aus folgenden Büchern der Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung verwertet:

  • Theosophie
  • Die Offenbarung des Karma
  • Die Apokalypse des Johannes
  • Die Geheimwissenschaft im Umriss
Die wichtigste Bemerkung am Schluss:
Die vorliegende Zusammenfassung habe ich nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Die Veröffentlichung strebe ich aus einem einzigen Umstand an: Ich bin darauf angewiesen, dass die Leserschaft korrigieren, ergänzen und kommentieren wird. Ich werde jede eMail, wenn der Absender damit einverstanden ist, in meiner Homepage veröffenlichen. 

 

Update: 04-feb-06